Historie

Historie

1907 bis 1929

Die Volmestadt Hagen zählt aufgrund ihrer geographischen Lage nicht gerade zu den klassischen Skigebieten. Doch ungeachtet der überaus geringen Schneesicherheit schlossen sich bereits im Jahre 1907 Anhänger des weißen Sports unter dem Vorsitz von Theodor Springmann zum Hagener Skiklub zusammen.

 

1930 bis 1949

Mit Beginn des 2. Weltkrieges kamen die Vereinsaktivitäten und damit auch der sportliche Aufwärtstrend zwangsweise zum Erliegen, da auf Geheiß von “oben” sämtliche Skiausrüstungen abgegeben werden mussten, weil diese für die Frontsoldaten Verwendung finden sollten. Erst im November 1946 wurde im Düppeler Hof in Altenhagen der Hagener Skiklub wieder gegründet.

Waren es in den ersten Jahren Skipioniere wie Theodor Springmann, Max Schneider, Dr. Gustav Butz, Dr. Herbert Osthaus, Albert Maaß, Carl Krampe und Paul von Berge, die zu den Motoren des Vereines gehörten, so waren es in den Nachkriegsjahren vor allem Walter Brinker, Willi Kottsieper, Walter Krägeloh, Herbert Pohlmann und Willi Berninghaus, die wichtige Impulse für die Entwicklung des Skisports in Hagen und speziell im Hagener Skiklub setzten.

 

1950 bis 1979

Im Jahre 1953 errichtete der Hagener Skiklub am angrenzenden Hagener Goldberg in Eigenarbeit eine Abfahrtsstrecke. Der Übungshang konnte 1966 sogar erstmals mit einem Skilift ausgestattet werden. Auf der vergleichsweise kurzen Trainingspiste, die auch mit Flutlicht angestrahlt werden kann, frönen die knapp 300 Mitglieder des Traditionsvereines bis zum heutigen Tag in den Wintermonaten bei entsprechender Schneelage ihrem Hobby.

In den 1950er Jahren widmete sich der Hagener Skiklub intensiv der Jugendarbeit. Übungsleiter und ausgebildete DSV-Trainer wurden engagiert, beziehungsweise aus eigenen Reihen rekrutiert und führten im Klein Walsertal erste Jugendkurse durch. Die Mühen sollten sich lohnen, denn in den 60er Jahren standen mit Gisela Hecker, Karin Risse und Klaus Dieter Wege Mitglieder des Hagener Skiklubs auf den Siegertreppchen diverser Westdeutscher Meisterschaften.

1973 wurde der Verein dann vom Deutschen Skiverband mit der DSV-Ehrenplakette ausgezeichnet. Damit würdigte der Dachverband die jahrzehntelange Aufbauarbeit, die der Skiklub in Hagen und im angrenzenden Sauerland geleistet hatte.

 

Die Macher

Der Hagener Skiklub brachte und bringt aber auch immer wieder Persönlichkeiten hervor, die die Entwicklung des Skisports in Hagen und im gesamten westdeutschen Raum nachhaltig mitgestaltet haben. So fungierte Herbert Pohlmann, langjähriger Sportwart des Hagener Skiklubs, nach dem 2. Weltkrieg als 2. Vorsitzender des Westdeutschen Skiverbandes und setzte in dieser Zeit zahlreiche Ausrufezeichen. In seiner Amtszeit war er ganz wesentlich in die Planung und den Bau des WSV Verbandsheimes eingebunden.

Auch sein Sohn Rainer zählt zu den langjährigen Motoren des Skisportes in Hagen und der Region. Er stand als Präsident an der Spitze des Westdeutschen Skiverbandes zusammen mit Walter Bade als Vizepräsident. In dieser Zeit waren sie maßgeblich an dem Bau eines Langlaufzentrums im Sauerland sowie auch an der Organisation und Durchführung von Großveranstaltungen wie der Ausrichtung des Weltcups der Skilangläufer an der Düsseldorfer Rheinpromenade, beteiligt.

Als Skilehrwart des WSV machte sich auch Walter Krägeloh einen Namen, der zwischen 1953 und 1964 mit Unterbrechungen sieben Jahre an der Spitze des Hagener Skiklubs stand. Die Kontinuität in der Vereinsführung wurde beibehalten. 1971 übernahm Jochen Eckhardt, langjähriger erfolgreicher Rennläufer, das Amt des 1. Vorsitzenden. Ihm folgte 1981, also nach einer 10-jährigen Amtszeit, Edmund Menk, vorheriger Jugendwart des Hagener Skiklubs. Edmund Menk bekleidete dieses Amt bis zum Jahre 1999.

Den langjährigen und erfolgreichen Skikameraden dankte der Skiklub für herausragende Leistung mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden.

Im Jahre 1999 übernahm Frank Steinfort das Amt des 1. Vorsitzenden von Edmund Menk und hielt dieses Amt bis 2007 inne. ln dieser Zeit wurde ein großes Augenmerk auf Breitensportliche Aspekte sowie auf die Jugendarbeit gelegt. In diesem Jahr, dem Jahr des 100-jährigen Bestehens, übernahm Dr. Klaus Mock das Amt des 1. Vorsitzenden.
Zusammen mit seinem Vertreter Haiko Schlund wird die erfolgreiche Arbeit der vergangenen
Jahre fortgesetzt.

Die Übersicht:

1907 bis 1912 Theodor Springmann
1912 bis 1914 Max Schneider
1919 Neugründung nach dem 1. Weltkrieg
1919 bis 1922 Max Schneider
1922 bis 1926 Dr. Gustav Butz
1926 bis 1932 Dr. Herbert Osthaus
1932 bis 1946 Carl Crampe
1946 Wiedergründung nach dem 2. Weltkrieg
1946 bis 1953 Walter Brinker
1953 bis 1958 WaIter Krägeloh
1958 bis 1959 Kurt Block
1959 bis 1960 WaIter Krägeloh
1960 bis 1961 Albert Heimeier
1961 bis 1962 Walter Krägeloh
1962 bis 1965 Günter Klinkmann
1965 bis 1971 Willi Berninghaus
1971 bis 1981 Jochen Eckhardt
1981 bis 1999 Edmund Menk
1999 bis 2007 Frank Steinfort
seit 2007 Dr. Klaus-Georg Mock